Zwischen der üblichen Samstags-Werbeflut…

Ein Brief. Nur für mich. Und keine Zeitschriften-Abo-Angebote oder Besserwisser-Post à la „Wir wissen doch, dass Sie kein Geld haben – nun nehmen Sie doch schon einen Kredit bei uns auf“.

Nein. Handschriftlich stand da meine Adresse drauf, und die Schrift kam mir irgendwie bekannt vor. Meine allerliebste Schulfreundin hat mir – nach vielen Jahren Funkstille – geschrieben. Hat unsere Briefchen-Tradition wieder aufgenommen. Wir haben uns nämlich all unsere pubertären Sorgen, Nöte und Freuden per Brief mitgeteilt. Jeden Tag. Oft auch im Unterricht. Und das, obwohl wir immer nebeneinander saßen.

Aus dem Brief heute kam ein Foto geflattert. Eine kleiner süßer Wonneproppen strahlt verschmitzt in die Kamera. Und bei mir kullern ein paar Tränchen aus dem Augenwinkel, so gerührt bin ich. Meine allerliebste Schulfreundin ist jetzt Mama. Ich werde gleich morgen mein Briefpapier rauskramen und alte Traditionen zelebrieren.

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2 Kommentare zu „Zwischen der üblichen Samstags-Werbeflut…

  1. Nu ja, wenn die berufliche Zukunft im verschwommenen Morgennebel liegt, braucht man doch was, auf das man sich freuen kann 😉

    Aber keine Angst, ich übe mich weiter in Geduld und bastle dann doch erst mal an anderen Baustellen …

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