„Gefährliche“ Ablenkung

Nach einem sehr erfolgreichen Schreibtag gestern (ich hoffe übrigens, ich werde diesbezüglich meine Ansprüche bald hochschrauben, sonst wird das nix mit Anfang Januar) haben wir uns mit einem Kinoabend belohnt. „Gefahr und Begierde“ – wenn das keine Ablenkung versprechen sollte!  Also direkt vom ungemütlichen Bibliotheks-Hocker rein in den Kinosessel…

Der Film spielt in den 40er Jahren, die Japaner besetzen China und eine Gruppe von Studenten revoltiert gegen die in ihren Augen verräterische Regierung. Ihr Plan: Sie wollen an einen Regierungsbeamten ran, um ihn im richtigen Augenblick abzuknallen und damit ein Zeichen zu setzen. Und wie kommt man an einen mächtigen Mann ran, der Tag und Nacht viele Leibwächter um sich hat? Richtig, man setzt ihm eine schöne Frau vor die Nase. Also wird aus dem grauen Mäuschen Wang die kokettierende, damenhafte Femme Fatale, und das verführerische Spiel nimmt seinen Lauf …
Wir saßen in den Kinosesseln und waren 2 1/2 Stunden absolut hingerissen. Immer wenn man dachte: Jetzt hat er angebissen, schien er das Spiel zu durchschauen, und immer wenn man dachte: Jetzt hat sie ihr Herz an ihn verloren, blitzte in ihren Augen wieder diese entschlossene Härte auf. Ein Katz-und-Maus-Spiel, bei dem nie so ganz klar ist, wer jetzt die Katze ist und wer die Maus. Für einen Film mit asiatischen Schauspielern ungewöhnlich leidenschaftlich und „nackig“ ab und zu, aber immer sehr, sehr hinreißend.
Und dann kam ich nach Haus und wurde ernüchtert – Herr Schmidt und sein Pausenclown waren wirklich peinlich. Oder fand das irgendjemand lustig???

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