Alle Jahre wieder: Gute Vorsätze

Das neue Jahr ist drei Tage alt, und wie immer jongliere ich in meinem Kopf, welche „Man könnte mal wieder…“ auf die obligatorische Liste der guten Vorsätze kommen sollen, damit 2014 ein zufrieden stellendes  Jahr wird. Da sind die Klassiker ebenso dabei wie auch einige Herzensangelegenheiten, die mir speziell dieses Jahr wichtig sind. Und weil es immer so schön verbindlich wird, wenn man seine Gedanken offenbart, kommt hier meine persönliche To-do-Liste für 2014.

1. Eine gute Mutter sein

Seit der Geburt des Sohnemannes bis zu seinem 1. Geburtstag bin ich in Elternzeit. Ich bin also Vollzeit-Mama. Ab April werde ich ins Arbeitsleben zurückkehren, also Teilzeit-Arbeitnehmerin und Teilzeit-Mama werden. Damit schwingt natürlich ein Stück weit die Angst mit, nicht immer meinen Ansprüchen in beiden Rollen gerecht werden zu können. Das soll nicht passieren. Ich freue mich, wieder im Job Gas zu geben und Ideen zu verwirklichen. Und genauso liegt es mir am Herzen, die kürzere Zeit mit dem Sohnemann umso intensiver zu genießen und bunt zu gestalten. Wir werden sämtliche Spielplätze der Umgebung erobern. Lego-Kunstwerke erschaffen. In den Zoo gehen. Bagger bewundern. Sonnenblumen im Balkonkasten beim Wachsen zusehen. Bahn fahren. Ach, ich bin so gespannt auf diese Zeit.

2. Kreativ bleiben

Als letztes Jahr der Mutterschutz näher rückte und damit die erste Pause vom Arbeitsleben nach 15 Jahren, wurde mir ein wenig ärmlich zumute. Den ganzen Tag zu Hause sitzen sollte ich? Doch statt Spider-Solitär, Mah Jong & Co. zu verfallen, sprudelten die Ideen. Inspiriert von Instagram und Pinterest, reaktivierte ich meine in der Kindheit erworbenen Häkelkenntnisse, kaufte tolle Häkelbücher und legte los.  War ich früher handwerklich eher bemüht als begabt, so hatte ich plötzlich ein ziemlich gutes Händchen und wagte mich sogar an Ideen, für die ich keine Häkelanleitungen hatte. Und hey, ich traue mich, die meisten meiner Häkelwerke in aller Öffentlichkeit zu tragen. Na gut, bis auf die Hausschuhe 🙂 Vor ein paar Wochen habe ich mich auch ans Stricken gewagt, und seit meinem Geburtstag im Dezember besitze ich eine Nähmaschine, die hier bald die Abende hindurch schnurren soll.

Das alles soll nach der Elternzeit nicht vorbei sein. Statt Abends vor dem Computer zu versacken, möchte ich werkeln, Ideen umsetzen und mich selbst überraschen, dass vieles gar nicht so schwer ist wie es aussieht.

3. Wieder fit werden und Pfunde verlieren

Jaja, der Klassiker schlechthin unter den guten Vorsätzen. Auch bei mir sind Sportgeist und die Sehnsucht nach dem Wohlfühlgewicht jedes Jahr auf der Liste. Schwangerschaft und Geburt sind schon eine Weile her, dennoch fiel es mir in den letzten Monaten dank Stillen und schlafärmeren Nächten schwer, die verbliebenen Schwangerschaftsreserven loszuwerden. Da half auch das Bootcamp nichts, in dem ich mich von August bis November zweimal wöchentlich ausgepowert habe. Jetzt bin ich in Aufbruchstimmung. Regelmäßig laufen ist angesagt, mindestens 2x pro Woche. Vielleicht peile ich für den Herbst wieder einen Halbmarathon an. Dazu möchte ich wieder bewusster essen – die Schokoschlemmereien aus der Stillzeit müssen der Vergangenheit angehören. Und etwas übermütig setze ich mein Wunschgewicht dort an, wo ich vor sechs Jahren zuletzt war. Sieben Kilogramm weniger wären schön – werden schön.

4. Zeit für Zweisamkeit schaffen

Seit der Sohnemann auf der Welt ist, gibt es uns nur im Dreierpack. So schön das ist, so ist die Zeit, in der nur wir zwei zählen, im letzten Jahr doch recht knapp gewesen. Selbst wenn wir abends gemeinsam einen Film schauen, meldet sich immer wieder mal der Sohnemann, sodass wir eigentlich immer auf Abruf bereit sind zum Trösten und In-den-Schlaf-Schunkeln. Bisher haben wir die zahlreichen Babysitting-Angebote aus dem Freundeskreis noch nicht annehmen können. Einen Abend haben wir zu Weihnachten die Omama als Hüterin eingesetzt und waren mit einem Freund aus. Ich hoffe sehr, dass wir das im kommenden Jahr etwas entspannter sehen und uns öfter ohne den Sohnemann aus dem Haus trauen.

5. Freundschaften pflegen

Oh weh, ich habe meine Freundschaften arg vernachlässigt im vergangenen Jahr. Nicht nur, dass ich kaum bei Mädelstreffen dabei war, keine Briefe oder längeren Mails geschrieben habe – selbst auf Antwort auf SMSe musste man bei mir lange warten. Und dann waren wir zu Weihnachten alle von einem komischen Magen-Darm-Virus befallen, sodass ich viele alten Freundinnen aus der Heimat nicht sehen konnte. Hier möchte ich 2014 vieles besser machen und öfter ein Lebenszeichen aussenden.

Die Vorsätze sind gefasst, jetzt kann das neue Jahr starten. Ich freu mich drauf und werde hier regelmäßig einen Zwischenstand abgeben.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende.

Kathleen

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