12 von 12 im Juli (2015)

Nachdem ich die letzten Monate stets am 12. rechtzeitig an #12von12 gedacht habe und zwar gerade so um 23:59 Uhr das letzte Bild im Kasten hatte, die Bilder aber nicht mehr von Instagram auf den Blog schieben konnte, bin ich heute besser organisiert. Hier kommt er: mein 12. Juli in 12 Bildern.

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Wir waren heute als Touris in der eigenen Stadt unterwegs.

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Schon 14 Jahre Kölner, aber eine Bootsfahrt auf dem Rhein haben wir noch nie gemacht.

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Die Kranhäuser im Rheinauhafen finde ich immer wieder aufs Neue spektakulär.

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Wenn alle Mittagsschlaf machen, ist das Mädchen natürlich hellwach. Ich spiele also mit ihr auf ihrer Krabbeldecke.

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Trotz Regen waren wir am späten Nachmittag noch einmal im Park und auf dem Spielplatz. Auf diesem Suchbild hat sich der Sohnemann versteckt. Findest Du ihn?

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Yeah, die Sonne kommt wieder!

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Da macht das Stillen gleich noch mehr Spaß. Hier seht Ihr übrigens ein schönes Beispiel für unsere Streifenliebe.

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Nach Kleid Coco kommt Shirt Bronte! Dieses Traumstöffchen hat so einen Spaß beim Vernähen gemacht, dass ich mich schon aufs nächste Projekt freue. Ähm, sagte ich schon, dass ich Streifen liebe?

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Tag und Nacht muss das Mädchen Streifen ertragen. Sie kann’s aber auch tragen.

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Jetzt wird’s gemütlich – auf der Couch mit Blick auf diese wunderschöne Sonnenblume.

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Glück in rotem Raschelpapier…

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Eine Nachrichtensendung, nach der man sich fühlt wie nach einer großen Portion Gyros mit Pommes, kann man eigentlich nur mit einem Ouzo runterspülen. Aber nein, ich darf ja nicht. Dann muss doch Schokolade helfen. Oder noch besser: Mein Bett. Gute Nacht!

Mehr 12 von 12 findet Ihr bei Draußen nur Kännchen.

Sonnensegel selbst genäht (#Rums 27/15)

Schon lange plane ich, wieder einmal etwas zum wöchentlichen RUMS beizutragen. Jeden Donnerstag komme ich aus dem Staunen kaum heraus, was für Träumchen von Kleidungsstücken so für die verschiedensten Jahreszeiten oder für ganz besondere Anlässe entstehen. Klar ist nicht jedes Kleid, nicht jedes Shirt und nicht jede Schlüpper (vor ein paar Wochen präsentierten einige Mädels tatsächlich ihre Eigenkreationen an Unterwäsche!) unbedingt meins. Aber jede Woche nehme ich ein paar Ideen mit – sei es dass mich ein Schnitt auf den zweiten oder dritten Blick fasziniert, sei es dass ich ganz schnell ein paar neue Stöffchen in den Dawanda-Einkaufswagen packe.

So sind einige hübsche Sachen seit der letzten Shelly entstanden, und viele tolle Schnittmuster warten hier auf ihren ersten Einsatz. Es hapert nur meistens an der Zeit und zugegebenermaßen auch am Geschick, schöne Fotos meiner Werke zu knipsen. Selfies sind ja nicht so meins, da fehlt mir einfach das Foto-gen.

Mein RUMS für heute ist vor einigen Wochen entstanden, als der Sommer noch vor der Tür stand und das Mädchen im Kinderwagen zunehmend in die Sonne blinzeln musste. Wenn ich schon das Mädchen vor der Sonne verstecken muss, möchte ich wenigstens etwas anderes Hübsches sehen. So entstand der Wunsch nach einem schönen Sonnensegel.Schicke, bunte und individuelle Sonnensegel gibt’s im Veedel hier und da für viel Geld zu kaufen. Da so ein Sonnensegel aber auch einfach und schnell selbst genäht ist, war klar, dass ich mir das Geld spare und mich lieber mit bunten Stoffen an die Maschine setze. Ein bisschen Nachhilfe habe ich mir hier geholt, nach meinen Vorstellungen abgewandelt – und los ging’s. Eine knappe Stunde später war es fertig: mein ganz eigenes, buntes Sonnensegel.

Sonnensegel Kinderwagen

Mit unserem Kinderwagen mit Streifenmuster in Grau und Orange sind wir farblich ziemlich festgelegt, sodass ich ein orangenes Segel nähen wollte. Der Stoff hat fast die gleiche Grundfarbe und passt daher ganz wunderbar. Das Highlight aber versteckt sich gut…

Die Unterseite ist bunt: Blümchen, Herzen und Tiere unterhalten das Mädchen im Wagen ganz hervorragend.

Von unten, also aus der Perspektive des Mädchens im Wagen betrachtet, ist das Sonnensegel bunt und voller schöner Motive. Die Blümchen, Herzen, Bäume und Tiere sind was zum Gucken und ein ausgezeichneter Ersatz für den Anblick der Mama, die ja hinter dem Segel verschwindet. Das Mädchen fühlt sich offenbar ganz toll unterhalten und freut sich jedes Mal sehr, wenn ich das Sonnensegel aufspanne. Zum ersten Mal im Einsatz war das Teilchen übrigens Anfang Juni in unserem Kurzurlaub in Hamburg, wo auch die Bilder entstanden sind.

Da würde ich auch gerne liegen… Und weil nicht nur das Mädchen das Sonnensegel toll findet, sondern auch ich, schieb ich’s noch schnell rüber zu RUMS.

Schnitt und Anleitung: www.mamahoch2.de
Stoffe und Gummiband: myo-stoffe